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	<title><![CDATA[netz4uns: Blogs von Alexander Gravenhorst: September 2026]]></title>
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	<description><![CDATA[]]></description>
	
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	<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 12:10:10 +0000</pubDate>
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	<title><![CDATA[Warum ich Sympathie für Juden aber Antipathie gegen Israel habe]]></title>
	<description><![CDATA[<p>Lange hat es gedauert, aber jetzt muss ich zwei Politiker loben, die ausgesprochen haben, was ich schon lange unterst&uuml;tze:</p><pre>
09:20 - SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat die Bundesregierung aufgefordert, den Druck auf Israel wegen der Ausweitung des Siedlungsbaus im Westjordanland und der Offensive im Gazastreifen zu erh&ouml;hen. &quot;<u>Das halte ich f&uuml;r wichtig, weil das V&ouml;lkerrecht &uuml;ber allem steht</u>&quot;, sagt Miersch den Sendern RTL/ntv. Er wolle auch keine Sanktionen ausschlie&szlig;en. &quot;Wir sind im Gespr&auml;ch, die Bundesregierung mit den europ&auml;ischen Nachbarn und mit den internationalen Organisationen. Insofern ist es wichtig, dass jetzt auch die deutsche Bundesregierung diesen Druck erh&ouml;ht.&quot; Es sei richtig, dass die Regierung keine R&uuml;stungsg&uuml;ter mehr an Israel liefere, die im Gazastreifen eingesetzt werden k&ouml;nnten. Es sei auch wichtig, gegen die radikal-islamische Hamas vorzugehen. Aber auch Israel, das f&uuml;r sich in Anspruch nehme, das einzige demokratische Land in dieser Region zu sein, m&uuml;sse das V&ouml;lkerrecht beachten.

04:14 - Der Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, fordert einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza. Zuvor hatte Israel die ersten Schritte einer Operation zur Einnahme von Gaza-Stadt angek&uuml;ndigt. &quot;Es ist von entscheidender Bedeutung, unverz&uuml;glich einen Waffenstillstand in Gaza zu erreichen&quot;, sagte Guterres am Rande einer Konferenz in Japan. Dies sei n&ouml;tig, um den Tod und die Zerst&ouml;rung zu verhindern, die eine Milit&auml;roperation gegen Gaza-Stadt verursachen w&uuml;rde. Er forderte Israel zudem auf, eine Entscheidung zum Ausbau des &quot;illegalen&quot; Siedlungsbaus im Westjordanland r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen.</pre><p>Den Konflikt zwischen Israeliten und Bewohnern der <strong>besetzten </strong>pal&auml;stinensischen Gebiete kenne ich seit 1983 aus eigener Erfahrung. Was die aktuelle faschistische Regierung Israels seit mehr als 5 Jahren durchsetzt, ist oft nach V&ouml;lkerrecht bzw. internationalem Recht bzw. Menschenrecht unrechtm&auml;&szlig;ig. Und selbst wenn man dem j&uuml;dischen Grundsatz &bdquo;Auge um Auge, Zahn um Zahn&ldquo; folgen w&uuml;rde, d&uuml;rften nicht f&uuml;r 1.500 get&ouml;tete Israelische Staatsb&uuml;rger mehr als 250.000 zivile Einwohner Pal&auml;stinas get&ouml;tet werden. F&uuml;r jede israelische Siedlung im Westjordanland m&uuml;ssen gleichgro&szlig;e und gleichwertige Siedlungen f&uuml;r Einwohner Pal&auml;stinas auf israelischem Boden gebaut werden.</p><p>Jemand, der sich selbst bewusst au&szlig;erhalb des Rechts bewegt, hat meines Erachtens keinen Anspruch mehr darauf, nach diesem Recht behandelt zu werden. Die internationale Gemeinschaft sollte dennoch die Verantwortlichen nach den international anerkannten Rechtsgrunds&auml;tzen behandeln, sonst ist ein Weltkrieg nicht mehr weit.</p>]]></description>
	<dc:creator>Alexander Gravenhorst</dc:creator>
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